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RST-System



Das RST-System wurde seit den 1930er Jahren von vielen Funkdiensten verwendet und findet heute noch vor allem im Amateurfunkdienst Anwendung.
Mit dem RST-System kann man die Qualität von Aussendungen beurteilen. Beurteilt wird die Lesbarkeit (readability), die Signalstärke (signal strength) und die Tonqualität (tone). Der Funkpartner erhält dadurch wichtige Hinweise zur Qualität seiner Anlagen und kann so die Möglichkeiten und Grenzen seiner Station erfassen. Gerade bei selbstgebauten Geräten und im Falle von Fehlfunktionen ist jeder Hinweis nützlich.

1 unlesbar 1 kaum hörbares Signal 1 äußerst roher Wechselstrom
2 zeitweise lesbar 2 sehr schwaches Signal 2 äußerst roher unmusikalischer Wechselstrom
3 mit Schwierigkeiten lesbar 3 schwaches Signal 3 roher Wechselstrom leicht unmusikalisch
4 ohne Schwierigkeiten lesbar 4 mittelmäßiges Signal 4 leicht roher Wechselstrom mittelmäßig musikalisch
5 einwandfrei lesbar 5 ausreichendes Signal 5 musikalisch modulierter Ton
    6 gutes Signal 6 modulierter Ton, leichter Triller
    7 mäßig starkes Signal 7 unstabiler Ton
    8 starkes Signal 8 gefilterter Ton mit z. B.: etwas Brummmodulation
    9 äußerst starkes Signal 9 reiner Gleichstromton
    9+ xdB - Signal mit xdB über S9    
Für die Beurteilung von Sprechfunkübertragungen (Phonie) findet das RS - System nach gleichem Muster Verwendung, bei dem die Beurteilung der Tonqualität (T) keine Bedeutung hat. Bei Relaisverbindungen wird nur R ausgetauscht.
Die Angabe von Signalstärken ermöglicht eine Angabe, die frei vom subjektiven Empfinden ist. Dabei wurde für S9 eine Signalstärke (Antennenspannung) von 100 µV festgelegt. Die folgenden Werte ergeben sich durch Teilung durch 2 (das entspricht -6 dB). An modernen Empfängern und Transceivern läßt sich die Signalstärke am S-Meter ablesen.
Allerdings kann es durchaus sein, daß in Abhängigkeit vom benutzen Frequenzband und der hier vorherrschenden Signal-Störsignalverhätnisse die qualitativen Aussagen relativiert werden müssen.
Es sollte nicht aus falsch verstandener Höflichkeit versucht werden, schön gefärbte Rapporte zu erteilen.
Oft sind aber auch die S-Meteranzeigen an den Funkgeräten nicht geeicht bis absolut falsch.


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