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André-Marie Ampère
 
Am 20. Januar 1775 wurde der französische Physiker und Mathematiker André-Marie Ampère in Poleymieux-au-Mont-d'Or bei Lyon in Frankreich geboren.
Er erkannte, dass jeder Magnetismus seine Ursache in elektrischen Strömen hat und Ströme Magnetfelder erzeugen.
Ampère erklärte den Begriff der elektrischen Spannung und des elektrischen Stromes und setzte die Stromrichtung fest.
Nach ihm ist die SI-Einheit des elektrischen Stromes mit Ampere (A) benannt.
Seit 1948 wird das Ampere wie folgt definiert:
1 A ist die Stärke des zeitlich konstanten elektrischen Stromes, der im Vakuum zwischen zwei parallelen, unendlich langen, geraden Leitern mit vernachlässigbar kleinem, kreisförmigem Querschnitt und dem Abstand von 1 m zwischen diesen Leitern eine Kraft von 2·10-7 Newton pro Meter Leiterlänge hervorrufen würde.
(Quelle: Hermann (DG7FU))



 
Charles Augustin de Coulomb
 
Am 14. Juni 1736 wurde der französische Physiker Charles Augustin de Coulomb geboren.
Coulomb begründete die Elektrostatik und die Magnetostatik. Zu seinen herausragenden Leistungen zählt die experimentelle Demonstration des elektrostatischen Kraft-Abstand-Gesetzes (Coulomb'sches Gesetz). Er beschrieb auch den Zusammenhang zwischen Abstand und Kraft zwischen elektrischen Ladungen:
1C = 1A · 1s
Nach Charles Augustin de Coulomb wurde die physikalische Einheit der elektrischen Ladung Coulomb (C) benannt.
Die Coulomb'sche Kraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik.

Anmerkung von Hermann (DG7FU):
1 Coulomb (C) = 1 Ampèresekunde, also die Ladung, die bei einer Stromstärke von 1 Ampère in einer Sekunde transportiert wird.
Ein Kondensator von 1 Farad nimmt 1 Coulomb bei einer angelegten Gleichspannung von 1 Volt auf. Somit ist 1 Farad = 1 Ampèresekunde/Volt

(Quelle: Hermann (DG7FU))



 
Woher kommt eigentlich der Notruf "MAYDAY" ?
 
"MAYDAY" ist der international im Flug- und Seefunk, aber auch bei Rettungseinsätzen der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks benutzte Notruf, wenn Menschenleben in unmittelbarer Gefahr sind. Aber was hat eine Notsituation mit einem "Maitag" zu tun?
Der Ausdruck "Mayday" wurde 1923 von Frederick Stanley Mockford (1897-1962), dem leitenden Funkoffizier am Flughafen London-Croydon geschaffen. Da damals starke Kontakte zwischen den Flughäfen von London und Paris bestanden, wählte Mockford die verkürzte Form von frz. (venez) m'aider "(kommen Sie) mir zu Hilfe!" in englischer Aussprache.


(Quelle: Hermann (DG7FU))



 
Alessandro Volta
 
Bald hat er wieder Geburtstag: Alessandro Volta. Er wurde am 18. Februar 1745 in Como geboren.
Sein vollständig ausgeschriebener Name lautet Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta. Er ist einer der Begründer des Zeitalters der Elektrizität. Volta untersuchte die elektrische Spannung, die von verschiedenen Metallen ausging (elektrochemische Spannungsreihe). Daraus entstand dann seine erfolgreichste Erfindung: die Volta'sche Säule, die erste funktionierende Batterie.
Nach Alessandro Volta ist die Maßeinheit für die elektrische Spannung (Volt) benannt.
(Quelle: Hermann (DG7FU))



 
Nikola Tesla
 
Am 10. Juli 1856 wurde Nikola Tesla in Smiljan (damals Kaiserreich Österreich, heute Kroatien) geboren.
Er war Elektro-Ingenieur und Erfinder. Seine bedeutendste Leistung in der Elektrotechnik ist sein Beitrag zur Nutzbarmachung des Wechselstroms. Er entwickelte die Idee, Wechselstrom zur Energieübertragung zu nutzen und dafür unter anderem geeignete Elektromotoren zu bauen. Heute wird zur Stromversorgung fast ausschließlich Wechselstrom eingesetzt.
Nach Nikola Tesla ist die physikalische Einheit der magnetischen Flussdichte (TESLA) benannt.
(Quelle: Hermann (DG7FU))



 
Georg Simon Ohm
 
Am 16. März 1789 wurde der deutsche Physiker und Mathematiker Georg Simon Ohm in Erlangen geboren (gest. 6. Juli 1854 in München).
Er entdeckte im Frühjahr 1826 den Zusammenhang zwischen der Stromstärke I und der Spannung U. Erstmals wurde es dadurch Dank Ohm möglich, die damals kaum erforschte Elektrizitätslehre mathematisch zu behandeln.
Als Ohm'sches Gesetz wird die Proportionalität zwischen Strom und Spannung in einem elektrischen Leiter bezeichnet.
Nach Georg Simon Ohm ist die Maßeinheit für den elektrischen Widerstand Ohm (Symbol Ω) benannt.



 
Maunder Minimum
 
In der Mitgliederbefragung des DARC im Monat August 2008 wurde gefragt:
Die Sonnenflecken lassen auf sich warten. Befürchten Sie ein neues Maunder-Minimum?

Was hat es mit dem Maunder Minimum bei der Aufzeichnung von Sonnenflecken auf sich?

Das Maunder Minimum beschreibt eine Zeit zwischen 1645 und 1715 in der auf der Sonne nahezu keine Sonnenflecken zu sehen waren, die Sonne also praktisch inaktiv gewesen sein muss. Die Zeit stimmt mit einer Periode auf der Erde überein, in der es (zumindest in Europa) relativ kalt war und die auch "kleine Eiszeit" genannt wird.
Die Sonnenfleckenanomalie wurde zuerst von Edward Walter Maunder Ende des 19. Jahrhunderts bemerkt, der alte Beobachtungsberichte ausgewertet hatte. Lange Zeit schenkte man seinen Arbeiten allerdings wenig Beachtung, bis auch moderne Methoden seine Entdeckung bestätigten. Wie es genau zu dieser solaren Ruhephase kam, ist bis heute noch unklar.
Das Maunder Minimum ist nicht die einzige Phase gewesen, in denen die Sonne eine zeitlang fast keine Aktivität zeigte. So deutet die Auswertung von Baumringen auf ein weiteres Minimum, das so genannte Spörer Minimum, von 1420 bis 1570 hin.
(Quelle: astronews.com)



 
Mögel-Dellinger-Effekt
 
Was ist ein Mögel-Dellinger-Effekt?

Mögel-Dellinger-Effekt ist das Aussetzen der Kurzwellenverbindungen auf der sonnenbeschienenen Erdhalbkugel (sog. tote Viertelstunde).
Eine intensive, bei einer Eruption auf der Sonne erzeugte Ultraviolettstrahlung ruft in 80 km Höhe über der Erdoberfläche eine dichte Wolke ionisierter Luftmoleküle hervor, in der die Kurzwellen absorbiert werden.
(Quelle: Wissen Media Verlag)



 
RAEM
 
Was verbirgt sich hinter RAEM?

RAEM war ursprüglich das Rufzeichen des Dampfers "Tscheljuskin". Als Dank und Anerkennung für seinen aufopferungsvollen Einsatz bei der Rettung der Schiffbrüchigen dieses Schiffes wurde OM Ernst Krenkel das Rufzeichen RAEM als persönliches Amateurfunkrufzeichen verliehen.

"Im Jahre 1932 nahm Ernst Krenkel die Stelle des Zweiten Funkers auf dem Eisbrecher "Alexander Sibirjakow" an, der am 28. Juli von Archangelsk aus in See ging, um über den Nördlichen Seeweg in direkter Fahrt Wladiwostok zu erreichen. Die Reise verlief schwierig, doch schließlich erfolgreich. Wegen der geringen Stationsdichte jm hohen Norden der Sowjetunion hatte Krenkel Mühe, die geforderten regelmäßigen Positionsmeldungen an die potentiellen Empfänger weiterzuleiten.
Da die Eisbrecherfahrt der "Alexander Sibirjakow" die prinzipielle Nutzbarkeit des Nördlichen Seeweges beweisen konnte, wurde am 12. Juli 1933 der Dampfer "Tscheljuskin" auf die Reise geschickt, um die Passierbarkeit dieser Route auch für gewöhnliche Handelsschiffe zu testen. Als Erster Funker befand sich Ernst Krenkel an Bord, der noch nicht wusste, welchen heroischen Abschluss diese Reise finden sollte.
Zunächst verlief alles normal, Krenkel führte den routinemäßigen Dienstfunkverkehr durch, erprobte die neue Funkstation und fuhr in der freien Zeit etliche QSOs. Dann kam der verhängnisvolle 13. Februar 1934. Ernst Krenkel befand sich mitten in einem Funkspruch, als er ein fürchterliches Krachen und Poltern vernahm, das von einem Stoß begleitet wurde, der das ganze Schiff erbeben ließ. Die "Tscheljuskin" war zwischen zwei riesige Packeisfelder geraten und im Begriff, von diesen zermalmt zu werden. Krenkel gelang es noch, die nächstgelegene Funkstation auf Uelen über die Katastrophe zu informieren, bevor er mit Hilfe weiterer Besatzungsmitglieder in aller Eile begann, die Stationsausrüstung zu demontieren und zusammen mit den Reservegeräten und anderen lebenswichtigen Gütern auf das Eisfeld zu bringen.
Unter unsäglichen Mühen schaffte man es, Zelte, Lebensmittel und Treibstoff vom Schiff zu transportieren. Auch nahezu alle Besatzungsmitglieder konnten sich auf das driftende Eisfeld retten, bevor das Schiff in den eisigen Fluten versank. Es begann ein verbissener Kampf mit überlegenen Naturgewalten, der Klugheit, Kaltblütigkeit, aber auch die unbedingte Hoffnung auf eine Rettung erforderte.
Krenkel konnte unter äußerst dramatischen Bedingungen den Funkkontakt mit dem Festland wieder herstellen, so dass die schwierigen Rettungsarbeiten für die Tscheljuskin-Besatzung, zu der auch Frauen und Kinder gehörten, koordiniert verliefen. Auf dem Eisfeld wurde ein Landeplatz für Polarflugzeuge eingerichtet. Mutige Piloten flogen diesen bei gutem Wetter an und evakuierten Schritt für Schritt die driftenden Eisschollenbewohner. Dieser Einsatz dauerte bis zum 13. April 1934, immer wieder unterbrochen durch Schlechtwetterperioden.
Ernst Krenkel, der bis zuletzt an seiner Funkstation ausharrte und dafür sorgte, dass der berühmte Faden zur Außenwelt nie abriss, verließ mit den noch verbliebenen fünf anderen Besatzungsmitgliedern an diesem Tag per Flugzeug das Eisfeld. Das Rufzeichen der "Tscheljuskin", RAEM, das dank Krenkels aufopferungsvollen Einsatzes auch auf der Eisscholle nicht verstummte, wurde ihm von nun an als persönliches Amateurfunkrufzeichen verliehen und ist bis heute vielen älteren Funkamateuren noch ein Begriff."

Krenkel über sein "etwas absonderliches" Rufzeichen (Originalton):  raem

(Quelle: CQ DL 1/92 (Auszug aus dem Bericht))



 
 
 



 

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Stand: Wald-Michelbach, den 23.05.2012

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